Osterfeuer 2007

Auch in diesem Jahr hat die Freiwillige Feuerwehr Ludorf mit Unterstützung vieler Helfer wieder ein sehenswertes Osterfeuer ermöglicht. Begünstigt durch die trockene Witterung der letzten zwei Wochen und das klare, windige Wetter, verzog sich der anfängliche Qualm bald und man rückte näher an die heimelige Glut, um sich abwechselnd Hinterteil und Gesicht zu wärmen.

Auch das ist schon Routine, oder besser, lieb gewordene Tradition: die Bratwurst vom Grill, Bier und Cola vom Ausschank der Kameraden der FFW.

Frauentagsfeier 2007

Zur Frauentagsfeierlichkeit in Ludorf geht frau ja nun schon mit gewissen Erwartungen. Das trägt dazu bei, daß die Aufwärmphase sehr kurz ausfällt und alle sehr bald in bester Laune sind. Die Organisation der Feier war – wie in den Vorjahren auch – vorbildlich. Denn Frauen sind nun mal die geborenen Manager. Ein Novum in diesem Jahr waren die eingestreuten erstklassigen Tanzdarbietungen der Jüngsten, der Jugend bis hin zu drei Frauen des Faschingsclubs Lärz, die zu fortgeschrittener Stunde einen kleinen Auschnitt aus ihrem Programm zeigten.

Männer? Ja, Männer waren auch da: In bewährter Weise sorgte DJ Thorsten Simon aus Röbel für tolle Stimmung. Und dann gab es die drei Helfer in der Küche, die servierten, abwuschen, ein- und ausschenkten. Der Dank für den schönen Tag gebührt in erster Linie den Frauen der Frauengruppe Ludorf, die das Fest organisierten sowie allen unterstützenden Vereinen, Privatpersonen und der Gemeinde Ludorf.

Hornissen!

Beim Spaziergang durch Felder und Wiesen schweift der Blick in die Ferne und man atmet die Weite der Landschaft an der Müritz. Aber auch Naheliegendes ist einen Blick wert. Schon am nächsten Baum läßt sich mitunter Interessantes entdecken. So zum Beispiel ein Hornissennest.

Der Volksmund hat ja für Hornissen nicht sehr viel übrig. Ihre Gefährlichkeit ist aber ein weitverbreiteter Irrglaube, denn ihre Stiche töten weder Pferd noch Mensch. Allergiker sollten sich allerdings in Acht nehmen, denn Hornissenstiche wirken ähnlich wie die von Bienen und Wespen. Das Gift der Hornissen ist weniger giftig als das der kleineren Bienen und Wespen und sie sind auch nicht so aggressiv. Als Insektenfresser helfen sie den Menschen ebenso wie die Fledermäuse, denn ein Volk von typisch 300-400 Tieren vertilgt pro Tag bis zu 500 Gramm Insekten.

Um sich ihre Nester bauen zu können, sind Hornissen auf verrottetes Holz angewiesen. Dieses finden sie in hohlen oder abgestorbenen Bäumen. Weil solche Gehölze auch idealen Lebensraum für Insekten aller Art bieten, finden Hornissen ideale Bedingungen vor. Aus dem Holzmehl konstruieren die Tiere ihre kunstvollen Wabenbauten.

Wir hoffen, daß Ihnen dieser kleine Einblick ein Anregung für Ihren nächsten Herbstspaziergang ist, mal auf die kleinen, unscheinbaren Dinge am Wegesrand zu achten und daß Sie an den kleinen Wundern der Natur ebenso Spaß haben, wie an den großen.