Frauentagsfeier 2009

n diesem Jahr fiel der Internationale Frauentag auf einen Sonntag. Willkommener Anlaß, um reinzufeiern! Die Randbedingungen waren klar und die Spielregeln aus den Jahren zuvor bekannt: Los ging’s mit Kaffee & Kuchen, DJ war Torsten Simon aus Röbel, das Kulturprogramm war langfristig vorher gebucht und geplant worden. Ach so: die Männer! Als allzeit bereite Kellner, Abwäscher und Suppenköche, Musiker und Kulturakteure wirkten sie an der Feier eher hinter den Kulissen. Aber ihren Spaß hatten sie auch. Höhepunkt war zu später Stunde der Auftritt des Lärzer Männerballetts, der in dem von Torsten Simon bestens vorgeheizten Saal des Gemeindezentrums offene Türen einrannte, denn die Stimmung war schon lange auf dem Höhepunkt. Und dort blieb sie auch für den Rest des Abends. Es wurde ausgelassen getanzt, gespaßt und geschwatzt.

Um es ganz deutlich zu sagen: Die gesamte Feier wurde von den Frauen in eigener Regie organisiert und sie bedanken sich an dieser Stelle ganz herzlich für die tatkräftige Unterstützung. Etwas überrascht lasen wir am Montag im Nordkurier, dass im Röbeler Haus des Gastes nur gut ein Dutzend Frauen gefeiert haben! In Ludorf waren etwa 80 Frauen. Kein Wunder, denn dass frau in Ludorf hervorragend zu feiern versteht, hat sich herumgesprochen. Wer also im nächsten Jahr dabei sein will, sollte sich rechtzeitig um die knappen Karten bemühen.

Die Müritz ist zugefroren!

In der zweiten Januarwoche ist die Müritz nach etwa einer Woche mit Nachttemperaturen zwischen -5 und -15 °C komplett zugefroren. Das war zum letzten Mal 2005/6 der Fall. Am 10. und 11.1. kamen die Ludorfer und Zielower mit Kind und Kegel zum Schlittschuhlaufen an die Müritz.

Vernissage Daniela F. Lüers

Das Team des Gutshauses Ludorf hatte in den Barocksaal eingeladen. Den Gastgebern, Familie Achtenhagen, war es gelungen, Daniela Friederike Lüers für eine Ausstellung zu gewinnen. Frau Lüers, die auch einige Jahre in Ludorf wohnte, hatte aus Ihrem umfangreichen und vielseitigen Portfolio eine Reihe Aquarelle und Mischtechniken ausgewählt, die man nun im Gutshaus in passendem Ambiente anschauen und natürlich auch kaufen kann. Herr Achtenhagen hieß die Gäste der Vernissage willkommen und übergab dann das Wort an Dr. Witte, den Direktor des Schliemann-Museums Ankershagen, der als Laudator die Künstlerin und ihre Werke vorstellte. Ihre Vita weist Frau Lüers als überregional geachtete Meisterin der Malkunst aus. Weiterhin ging er auf die Besonderheiten der Aquarelltechnik, ihre Geschichte und verwendete Materialien ein.

So kamen die Gäste untereinander, aber natürlich auch mit der Künstlerin, schnell ins Gespräch. Die Ludorfer und Kenner der Umgebung konnten viele landschaftlich schöne Flecken auf den Bildern wiederfinden. Auch, wenn sie nicht mehr hier wohnt, komme sie noch oft her, um zu malen, gestand sie. Frau Lüers versteht es meisterhaft, Stimmungen und Landschaften einzufangen und auf Leinwand, bzw. Papier zu bannen. Die gewählten Perspektiven und überraschender Detailreichtum lassen ihre Freude am Malen und die Liebe zur Natur erahnen.
Wer einen Vorgeschmack möchte, kann sich auf der Website der Künstlerin informieren. Unsere dringende Empfehlung ist aber der persönliche Besuch der Galerie im Gutshaus, die ständig geöffnet ist. Wir danken dem Team des Gutshauses für die nette Bewirtung und die Beherbergung der Ausstellung, die eine echte Bereicherung des Lebens in Ludorf ist.