Schon so viele Jahre ist das Ludorfer Storchnest zwischen Gutshaus und Reitplatz unbesetzt. Liegt es an den neugierigen Gästen des Gutshauses, am alljährlichen Trubel zum Reitturnier oder doch an der intensiven Landwirtschaft? Man weiß es nicht.
Doch man ist hoffnungsvoll, dass sich bald wieder ein Storch niederlassen wird. Ortwin Gessulat und die Gemeindemitarbeiter versuchen ihren Teil dazu beizutragen und scheuen keine Mühe, um es einem potentiellen Storch möglichst schmackhaft zu machen. Mit Hebebühne, Ästen und Stroh wollen sie das Nest schon einmal vorzubereiten. Weißer Kalk wird verteilt, der Kotspritzer simulieren soll, um dem Storch zu zeigen, hier war schon einmal ein Artgenosse, hier ist jetzt ein ehemals besetztes Nest frei. Drücken wir die Daumen, dass es klappt.